Christian Dröge
IT-Consulting mit Schwerpunkt Business Analysis und Requirements Engineering für Datenmanagement und Business Intelligence

Was macht ein IT-Berater? 

Aus den zwei Begriffen Informationstechnologie (IT) und Beratung, die die Bestandteile der Berufsbezeichnung IT-Berater sind, lässt sich einiges zur Tätigkeit ableiten:

1.      Die Beratung dient dem Kunden des Beraters (Dienstleister).

2.      Der Kunde hat ein oder mehrere Problemstellungen (bzw. Ziele).

3.      Der Kunde kennt seine Probleme oder vielleicht auch noch nicht (Analyse erforderlich).

4.      Der Kunde kontaktiert den Berater oder wird vom Berater auf ein Problem hingewiesen (Akquise).

5.      Der Berater ist ein Problemlöser und möchte dem Kunden helfen.

6.      Der Berater wird vom Kunden beauftragt, das Problem zu lösen.

7.      Der Berater identifiziert und analysiert das Problem und konzipiert ein oder mehrere Lösungsvorschläge.

8.      Die Informationstechnologie (IT) ist ein Werkzeug (Hardware, Software) und kann ein wesentlicher Bestandteil des Lösungskonzeptes sein.

9.      Der Berater hat dieses Werkzeug IT in seinem Werkzeugkoffer und ist somit ein IT-Berater.

10.  Bei Abnahme des geeigneten Konzeptes durch den Kunden wird die IT-Lösung vom IT-Berater umgesetzt und das Problem des Kunden erfolgreich behoben.

11.  Der IT-Berater wird für seine Dienstleistung (Probleme lösen) vom zufriedenen Kunden entlohnt.

12.  Das Problem ist gelöst und der IT-Berater bietet seine Dienstleistung auch anderen Kunden an, die das gleiche oder ein ähnliches Problem haben.

Das Lösen eines Problems ist ein Projekt, da es einen Anfang (Problem identifiziert) und ein Ende (Problem gelöst) hat.

Natürlich kann nicht jedes Problem von jedem IT-Berater gelöst werden, da die Probleme inhaltlich sehr unterschiedlich sein können. Somit gibt es viele spezialisierte IT-Berater mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, denn keiner kann in der IT alles gut können.

Einige Probleme sind sehr komplex und haben Zeitdruck, so dass ein einzelner IT-Berater es nicht allein lösen kann. Der IT-Berater übernimmt dann eine Rolle in einem Projektteam.

Manche Probleme hatten auch schon andere Kunden und es gibt bereits eine fertige Lösung auf dem Markt (Standardsoftware).

Es gibt Probleme, die bisher noch nie gelöst wurden, oder die verfügbaren Lösungen passen nicht richtig. Hierfür muss eine neue geeignete Lösung gefunden werden (Individualentwicklung).

Somit könnte das Projekt eines IT-Beraters die Auswahl und Integration einer Standardsoftware oder die Konzeption und Entwicklung einer Individualsoftware sein.

Wenn die Standardsoftware zum Problem des Kunden passt, ist das Projekt in der Regel wesentlich schneller beendet als der Lösungsweg mit dem Bau einer Individualsoftware.

IT-Projekte sind im Grunde (abstrakt gesehen) immer gleich:

1.      A liefert an B

2.      B antwortet A oder leitet weiter an C

Anmerkung: A, B und C können User bzw. Systeme sein

Eine Information wird von einem Anwender (Dateneingabe) oder einem anderen System mit Technologie geliefert (Schnittstelle an System), verarbeitet (z.B. Empfänger-System prüft, speichert, berechnet, etc.) und weitergeleitet (System an Schnittstelle). Die Information liegt in den Daten. Die Verarbeitung der Daten in Information und die Auswertung dieser Information kann zu Wissen werden. 

Diesen abstrakten Prozess zu konkretisieren ist eine Aufgabe des IT-Beraters. 

 
 
 
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